Hintergrund der Studie

Der Abbau des Denkvermögens, der alltagspraktischen Fähigkeiten sowie Verhaltensauffälligkeiten bei einer Demenz stehen in Zusammenhang mit einer Abnahme der Lebensqualität, sowohl bei den Betroffenen als auch bei pflegenden Angehörigen (Shin et al. 2005).

Dies zieht einerseits häufig nach sich, dass Partner oder Angehörige bald überfordert sind und so der demente Patient möglicherweise vorzeitig in ein Pflegeheim umzieht (Yaffe et al. 2002).

Andere Studien wiederum haben gezeigt, dass die Lebensqualität von Demenzpatienten und pflegenden Angehörigen miteinander korrespondiert – das heißt: fühlt der eine sich wohl, geht es auch dem anderen besser, trotz der bestehenden Erkrankung (Ready et a. 2007, Univ. Massachusetts/ Inouye et al. 2009).

Ebenso beeinflusst die Qualität gemeinsamer Aktivitäten beeinflusst die Ausprägung möglicher Depressionen bei Patient und Angehörigen (Searson 2008).

Auch die frühere Beziehungsqualität von demenzbetroffenen Paaren erweist sich als bedeutsame therapeutische Ressource bei familiären Interventionen bei Demenz (Stuhlmann 2004, Williamson & Schulz 1990).

Considering what i see | Foto: Pierre - Pilgrim's Progress

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